This Ideology Encourages Aggression; An Islamic Expert Warns: The Islamic Federation In The Schools Is Uncontrollable

The SPD/Party of Democratic Socialism coalition wants to reform the Berlin model of religious education, in order to contain the influence of the Islamic federation. Isn’t it sufficient to control their instruction more strongly? (continued in German) _Diese Ideologie sch_rt Aggressionen Islam-Expertin warnt: Islamische F_deration an den Schulen unkontrollierbar Die SPD/PDS-Koalition will das Berliner Modell des Religionsunterrichts reformieren, um den Einfluss der Islamischen F_deration einzud_mmen. Reicht es nicht aus, ihren Unterricht st_rker zu kontrollieren? Die F_deration _ber Unterrichtsbesuche und strengere Lehrerauswahl kontrollieren zu wollen, wird ins Leere gehen. Das bringt nichts und bewirkt nur, dass sich die F_deration und die betroffenen Familien in der Opferrolle sehen. Das ist kontraproduktiv und f_hrt nur zu einer Solidarisierung. Ich halte das f_r gef_hrlich. Auch deshalb, weil es auf alle Muslime so wirkt, als wenn es nicht nur gegen die F_deration ginge, sondern gegen die Muslime als Ganzes. Was schlagen Sie statt dessen vor? Es m_sste ein neues Pflichtfach zur Religions- und Wertevermittlung geben, das von staatlich ausgebildeten Lehrern unterrichtet wird. Im Rahmen dieses Faches sollten Vertreter der Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften die M_glichkeit erhalten, ihre Vorstellungen authentisch zu vermitteln. Das wird den Gemeinschaften aber nicht reichen. Immerhin erreichen alle zusammen zurzeit rund 150 000 Sch_ler. Falls es beim jetzigen Modell bliebe, m_sste es f_r die Muslime neben den Alewiten noch eine Alternative zur F_deration geben. Bereits unter Schulsenatorin Ingrid Stahmer wurde an einem Lehrplan f_r ein Fach Islamkunde gearbeitet. Darauf sollte man zur_ckgreifen. Allerdings w_re das nur eine Notl_sung. Besser w_re ein gemeinsames Fach f_r alle. Die F_deration ist seit drei Jahren in den Schulen pr_sent. Wie wirkt sich das aus? Das h_ngt sehr von dem jeweiligen Lehrer ab. Generell kann man sagen, dass sich die Kinder st_rker religi_s abgrenzen. Sie nehmen auch h_rbarer Positionen ein, die sie mit ihrer Religion verbinden. Das betrifft etwa die Ansicht zum Kopftuch, zur Teilnahme am Schwimmunterricht oder an Klassenfahrten. Aber die F_deration beteuert, dass sie in der Hinsicht keine Vorschriften macht und den Familien die Entscheidung _berl_sst. Dann muss man sich mal die Arbeitsbl_tter ansehen, die verteilt werden. Da gibt es etwa zum gleichen Thema getrennte Arbeitsbl_tter f_r Jungen und M_dchen. Auf dem Blatt f_r Jungen ist ein Junge abgebildet, auf dem f_r M_dchen ist es ein kleines M_dchen mit Kopftuch. Das beeinflusst die Kinder doch. Ganz abgesehen davon, dass in den Unterrichts-Materialien fast alle Frauen ein Kopftuch tragen. Und Lehrerinnen auch. Was bedeutet es, wenn schon kleine Kinder Kopftuch tragen m_ssen? Sie werden sexualisiert. Eigentlich ist das Kopftuch doch daf_r gedacht, dass geschlechtsreife M_dchen und Frauen ihre Reize bedecken sollen. Wenn schon siebenj_hrige M_dchen ihre _Reize bedecken sollen, bedeutet dies, dass sie sexualisiert werden. Muss Berlin sich langfristig damit abfinden, dass die F_deration in ihrem Sinne die Kinder in den Schulen aufs Staatskosten beeinflussen kann? Die F_deration darf nur deshalb an den Schulen unterrichten, weil sie vor Gericht die Anerkennung als Religionsgemeinschaft erk_mpft hat. Dabei muss es nicht bleiben. Das Land k_nnte versuchen, erneut vor Gericht zu ziehen und zu beweisen, dass es sich eben nicht um eine religi_se, sondern um eine politische Organisation handelt. Aber warum sollte es dieses Mal klappen? Man muss sich sorgf_ltiger vorbereiten. In den fr_heren Verhandlungen hat es der Senat vers_umt, die politische Dimension der F_deration darzulegen. Das muss man nachholen. Man muss die Organisation auseinander nehmen und genau hinsehen. Und was wird man dann sehen? Man wird sehen, dass es sich nicht um eine harmlose Glaubensgemeinschaft handelt, sondern dass sie die islamistische Ideologie verbreitet und Teil dieser Szenerie ist. Dass sie Teil einer gef_hrlichen Ideologie ist, nicht kompatibel mit den Grundlagen unserer Gesellschaft. Wie konkret ist diese Gefahr? Sehr konkret. Zum Beispiel suggeriert die islamistische Ideologie den jungen Leuten, dass sie benachteiligt werden, weil sie Muslime sind. Nun muss man sich vor Augen f_hren, dass 70 Prozent der m_nnlichen Muslime in Berlin kaum eine berufliche Chance haben. Wenn man ihnen einredet, dass das keine Folge mangelnder sprachlicher oder gesellschaftlicher Integration ist, sondern eine Folge religi_ser Diskriminierung, dann sch_rt man damit nat_rlich Aggressionen. Das ist ein Einfallstor. Dann fangen Jugendliche an, sich _ber ihre religi_se Identit_t zu definieren. Aber die Vertreter der F_deration werden nicht m_de, die Gleichwertigkeit der Religionen zu postulieren. Man sollte sich ansehen, was die F_deration den Teilnehmern des Islamunterrichts auf die Zeugnisse schreibt. Dort hei_t es: _Es gibt zwei Arten von Menschen. Die einen sind unsere Geschwister im Glauben, mit den anderen sind wir durch das Mensch-Sein verbunden. Das Gespr_ch f_hrte S. Vieth-Entus