Jennifer Selby

Jennifer Selby

Project Responsibilities:

News for France and Canada, research, and some articles

Contact Info:

Assistant Professor of Religious Studies
Memorial University of Newfoundland
St. John’s, NL   A1C 5S7  Canada
jselby@mun.ca
http://www.ucs.mun.ca/~jselby/

 

Professional Positions: 

Current – Assistant Professor, Memorial University of Newfoundland
Former – Postdoctoral Fellow, Islam in the West Program, Harvard University

Areas of Expertise:

  • Islam in the West (France, Canada)
  • Method and Theory, Secularization Theory
  • Islam, Interpretations of Sharia
  • Women and Islam, Gender Studies

Select Publications:

Questioning French Secularism: Gender Politics and Muslim Women in a Parisian Banlieue. February 2012. Contemporary Anthropology of Religion Series. New York: Palgrave Macmillan.

Debating Sharia: Islam, Gender Politics and Family Law Arbitration. Spring 2012. Co-edited with Anna Korteweg. Toronto: University of Toronto Press.

“French Secularism as a Guarantor of Women’s Rights? Islam and Gender Politics in a Parisian Banlieue.” 2011. Culture and Religion 12:4 (December): 1-22.

“Islam in France Reconfigured: Republican Islam in the 2010 Gerin Report.” 2011. The Journal of Muslim Minority Affairs  31:3 (September): 383-398.

Professional Bio:

Jennifer Selby currently teaches in the Department of Religious Studies at Memorial University of Newfoundland, Canada.

Muslim Representatives ask Candidates to Leave Islam Out of the Campaign

Participating for the first time in debates linked to the presidential campaign, the representatives of French Muslims regrouped under the French Council for the Muslim Religion (CFCM) are worried. They would like to meet the candidates for the presidential election to express their worries about the politicized way in which the debate over French Islam is used in the electoral race.

American Islam: The Struggle for the Soul of a Religion

Vivid, dramatic portraits of Muslims in America in the years after 9/11, as they define themselves in a religious subculture torn between moderation and extremism

There are as many as six million Muslims in the United States today. Islam (together with Christianity and Judaism) is now an American faith, and the challenges Muslims face as they reconcile their intense and demanding faith with our chaotic and permissive society are recognizable to all of us.

From West Virginia to northern Idaho, American Islam takes readers into Muslim homes, mosques, and private gatherings to introduce a population of striking variety. The central characters range from a charismatic black imam schooled in the militancy of the Nation of Islam to the daughter of an Indian immigrant family whose feminist views divided her father’s mosque in West Virginia. Here are lives in conflict, reflecting in different ways the turmoil affecting the religion worldwide. An intricate mixture of ideologies and cultures, American Muslims include immigrants and native born, black and white converts, those who are well integrated into the larger society and those who are alienated and extreme in their political views. Even as many American Muslims succeed in material terms and enrich our society, Islam is enmeshed in controversy in the United States, as thousands of American Muslims have been investigated and interrogated in the wake of 9/11.

American Islam is an intimate and vivid group portrait of American Muslims in a time of turmoil and promise.

The Discussion About The “Children Of The Dschihad” Hear Times, Then It Does Not Stand In The Koran

By Souad Mekhennet In Many young Muslims live in the area of conflict between western society and the traditions of their parents. Some look for their identity in the religion and some finally increase in Islamic Fanatismus inside. In its book Souad Mekhennet this career/development describes the children of the Dschihad. WDR.de spoke with the lady journalist. {(continues below in Dutch)} Viele junge Moslems leben im Spannungsfeld zwischen westlicher Gesellschaft und den Traditionen ihrer Eltern. Manche suchen ihre Identit_t in der Religion und einige steigern sich schlie_lich in islamischen Fanatismus hinein. In ihrem Buch “Die Kinder des Dschihad” beschreibt Souad Mekhennet diesen Werdegang. WDR.de sprach mit der Journalistin. Ein Leben F_r Die Religion {WDR.de: Viele Selbstmordattent_ter der vergangenen Jahre, auch die des 11. September, waren nach Darstellung der Medien gut integriert und _berdurchschnittlich gebildet. Wie vertr_gt sich das mit der Bereitschaft, sein Leben zu riskieren und letztlich zu zerst_ren?} Souad Mekhennet:Bei vielen dieser Biografien ist es so gewesen, dass sie nur scheinbar integriert gewesen sind. Alle kamen ab einem bestimmten Punkt an eine Stelle, wo sie merkten, sie geh_ren nicht voll und ganz zu dieser Gesellschaft. Sie geh_rten aber auch nicht voll und ganz zu der Gesellschaft ihrer Eltern. Und dann suchten sie ihre Identit_t in der Religion. In den Gruppen, die sie dann auffanden, sagte man ihnen: Du bist Moslem, es z_hlt nicht, woher du kommst, du hast genau die gleichen Rechte wie jeder andere auch, und du bist Bestandteil der gro_en “Umma” (Red. Anmerkung: Die religi_se Gemeinschaft aller Muslime). Das ist was ganz Tolles f_r viele dieser jungen Leute, weil sie sich dann zugeh_rig f_hlen zu einer Gemeinschaft.

Austria: Islam As A High-School Subject

VIENNA – Experts believe that Islamic religious education in state schools could be the way to the better integration of Muslims. Now students can even take Islam as a high-school degree subject. Critical thinking and social issues like women’s and human rights, social responsibility, the compatibility of Islamic, Austrian and European identities are parts of the curriculum, which also aims to dispel the prejudices and ignorance of non-Muslim students and teachers. Can this be a model for Germany? {(continued in German)} Islamischer Religionsunterricht an _ffentlichen Schulen k_nnte ein Weg zur besseren Integration von Muslimen sein, so Experten. In _sterreich gibt es das seit mehr als 20 Jahren. Hier k_nnen die Sch_ler sogar Abitur im Fach “Islam” machen. Ein Modell f_r Deutschland? Der 18-j_hrige Ishak _r_n ist geborener Wiener, Sohn t_rkischer Eltern. Er hat gerade Abitur gemacht, oder “Matura”, wie es in _sterreich hei_t, auch im Fach islamische Religion. Das ist f_r viele auch nach mehr als zwei Jahrzehnten immer noch etwas Besonderes, hat Ishak festgestellt, weil so viele Lehrer aus Neugierde dabei waren. “Normalerweise sind die Lehrer an unserer Schule nicht gewohnt, dass jemand im islamischen Religionsunterricht maturiert”, erz_hlt Ishak. “Das kommt eigentlich sehr selten vor. Normalerweise hat zum Beispiel der Vorsitzende bei unserer Matura nie Fragen gestellt, oder die Frau Direktor. Nur beim islamischen Religionsunterricht gibt es wirklich so ein Eigeninteresse auch der Lehrer.” Aufr_umen mit Vorurteilen – auch bei den Lehrern Ishak hat dann Fragen beantwortet zu Menschenrechten im Islam, zu Sozialabgaben, die Muslimen abgefordert werden: Eine muslimische Mitsch_lerin hat _ber die Zwangsehe gesprochen, die sie genau wie Ishak unislamisch findet. Frauen werden auch nicht vom Islam unterdr_ckt, meint Ishak, sondern von M_nnern, die den Islam vorschieben. Er habe mit einigen Vorurteilen aufger_umt bei den neugierigen Lehrern, berichtet er. “Und da, glaube ich, haben sie dann gesehen, dass der Islam eigentlich nicht so eine Religion ist, wie sie das vorher geh_rt haben oder wie sie sich das vorher vorgestellt haben.” Die Note “Sehr gut” bekam Ishak daf_r von seiner Lehrerin, G_lmihiri Aytac. Sie machte Ende der 80er Jahre selbst Abitur im Fach Islamische Religion – als einer der ersten Jahrg_nge. Sie tr_gt ein elegantes seidenes Tuch um den Kopf, auch im Unterricht. “Nat_rlich”, sagt sie, “ich bin sogar verpflichtet dazu. Als Religionslehrerin muss ich irgendwie auch die Ideale der Religion f_r mich selber leben.” Kopftuchverbote wie in Deutschland seien reine Machtdemonstrationen des Staates, findet die Lehrerin. Der Islam zwinge Frauen weder ein Kopftuch zu tragen noch es zu lassen. Sie unterrichtet an ganz normalen staatlichen Schulen, nachmittags kommen die muslimischen Sch_ler in den regul_ren islamischen Religionsunterricht. Anerkennung schon zu Kaisers Zeiten Schon zu Kaisers Zeiten wurde der Islam als offizielle Religion staatlich in _sterreich anerkannt, heute vertritt die islamische Glaubensgemeinschaft in _sterreich ganz offiziell die Interessen der Muslime und legt Lehrinhalte fest, die dann an _ffentlichen Schulen vermittelt werden. “In meinem Klassenzimmer kann der Direktor jeder Zeit reinkommen und den Unterricht mitverfolgen”, sagt die Lehrerin. “Die T_r steht offen, es kann jeder mith_ren. Wir vermitteln den offiziell von der islamischen Glaubensgemeinschaft abgesegneten Islam.” Kritisches Denken und gesellschaftliche Verantwortung Im Unterricht sollen die Lehrer nach diesen Richtlinien Wert legen auf “eigenes kritisches Denken” der Sch_ler, auf “gesellschaftliche Verantwortung”, auf Friedenserziehung und darauf, dass sich der Islam selbstverst_ndlich mit einer europ_ischen und _sterreichischen Identit_t verbinden lasse. Genau das sei auch eine Funktion des Religionsunterrichts, sagt Lehrerin Aytac: “Ich halte es f_r sehr bedeutend, sehr wichtig, weil die Kinder dort irgendwie auch ein St_ck Pers_nlichkeit und Identit_t wiederfinden, im Normunterricht. Das, finde ich, ist sehr bedeutend, weil dann sehen sie, ich bin akzeptiert, ich bin ein Teil dieser Gesellschaft, und ich kann sogar meine Religion im Unterricht finden.” Ishak m_chte nach seinem _sterreichischen Wehrdienst _sterreichisches Recht studieren. Er f_hle sich aber immer noch als T_rke, sagt der geb_rtige Wiener, weil ihn die meisten _sterreicher so s_hen. Alkohol hat er nicht mal nach seiner Abiturfeier getrunken. Terrorismus, Fundamentalismus, Schleierzwang, Steinigungen und K_rperstrafen, die es in manchen muslimisch gepr_gten L_ndern gibt, h_lt er f_r unislamisch. Empfehlung f_r Deutschland Ishak pr_sentiert sich als kritischer, demokratisch gesinnter Mitteleurop_er muslimischen Glaubens. Dazu hat ihn wohl auch der Religionsunterricht in der Schule gemacht. “Wir h_ren ja auch, dass es Imame gibt, die zum Beispiel zum Dschihad aufrufen und solche Sachen und das, glaube ich, kann in einem Religionsunterricht in der Schule nicht passieren.” Islamischen Religionsunterricht an ganz normalen Schulen, das empfiehlt Ishak auch f_r Deutschland.

Das Antidiskriminierungsgesetz Kommt Nun Doch — Diskriminierungen Wegen Religion In Zukunft Justiziabel

Trotz der Einigung in der gro_en Koalition bleibt das Antidiskriminierungsgesetz ein Zankapfel zwischen Union und SPD. Einige unionsregierte Bundesl_nder kritisieren die Pl_ne der Regierung f_r das “Gleichbehandlungsgesetz” so massiv, da_ SPD-Generalsekret_r Hubertus Heil ein Machtwort von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verlangt. Der Geltungsbereich des Zivilrechts geht nun _ber die Vorgaben von Br_ssel hinaus – so wie es _brigens auch die islamischen und j_dischen Verb_nde in den diversen Anh_rungen noch gegen_ber der alten Bundesregierung ge_u_ert haben. W_hren die EU im Arbeitsrecht die Benachteiligung wegen Alter, Behinderung, sexueller Identit_t, Religion und Weltanschauung untersagt, verbietet sie im Zivilrecht nur die Diskriminierung wegen Rasse, ethnischer Herkunft und Geschlecht. Auf Forderung der Verb_nde, der sich in gro_en Teilen auch die Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) anschloss, wird k_nftig im Zivilrecht neben der Diskriminierung wegen Rasse, ethnischer Herkunft und Geschlecht nun auch die Diskriminierung wegen Alter, Behinderung, sexueller Identit_t, Religion und Weltanschauung verboten. Jedoch gibt es Ausnahmen beim Antidiskriminierungsgesetz. Der zus_tzliche Schutz, den Zypries durchgesetzt hat, gelte nur bei _Massengesch_ften. Daher k_nnten z.B. Behinderte oder Muslime weiterhin ausgegrenzt werden, wie zum Beispiel bei der Vermietung von Wohnungen. Auch Versicherungen, die auf einer versicherungsmathematisch ermittelten Risikobewertung unter Heranziehung statistischer Erhebungen beruhen,seien diskriminierende Ausnahmen erlaubt. Die Union konnte ihre Forderung durchsetzen, wonach Religionsgemeinschaften in ihren Einrichtungen unter Berufung auf ihr _Selbstbestimmungsrecht die Einstellung von Andersgl_ubigen ablehnen k_nnen. Das Antidiskriminierungsgesetz soll offiziell _Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz hei_en.

Poll: Sinking Perceptions Of Islam

(CBS) Although Americans believe they are better informed about Islam than they were five years ago, a new CBS News poll finds fewer than one in five say their impression of the religion is favorable. Forty-five percent of respondents queried April 6 – 9 said they have an unfavorable view of Islam, a rise from 36 percent in February. And the public’s impression of Islam has diminished even more compared with four years ago. In February 2002 – less than six months after the terrorist attacks of September 11 – the country was evenly divided in its impression of Islam. WHAT IS YOUR IMPRESSION OF ISLAM? FAVORABLE Now 19% 2002 30% UNFAVORABLE Now 45% 2002 33% Thirty-six percent of respondents said they haven’t heard enough or don’t know enough to say either way. Americans today are also more likely than not to believe that Islam encourages violence, at least in comparison to other religions around the world. The last few months have seen escalating sectarian violence between Shiite and Sunni Islamic factions in Iraq and the ongoing trial of Zacarias Moussaoui in the United States. The poll finds 46 percent of Americans believe Islam encourages violence more than other religions, compared with 39 percent of Americans who felt that way two months ago and 35 percent who felt that way in March 2002 (according to a Gallup Poll). When compared with some other religions practiced in America, positive views of Islam rank below those for mainstream Protestantism, Catholicism, Judaism, and Christian fundamentalist faiths. Only Scientology, of all the religions asked about, ranked lower. WHAT IS YOUR IMPRESSION OF…. PROTESTANTISM/OTHER CHRISTIANS Favorable 58% Unfavorable 12% Don’t Know 30% THE CATHOLIC RELIGION Favorable 48% Unfavorable 37% Don’t Know 15% THE JEWISH RELIGION Favorable 47% Unfavorable 16% Don’t Know 37% CHRISTIAN FUNDAMENTALISTS RELIGIONS Favorable 31% Unfavorable 31% Don’t Know 38% THE MORMON RELIGION Favorable 20% Unfavorable 39% Don’t Know 41% ISLAM Favorable 19% Unfavorable 45% Don’t Know 36% SCIENTOLOGY Favorable 8% Unfavorable 52% Don’t Know 40%

Religion is More than a Class on Morality

Muslims entering the fifth grade have a free hour while Catholic and Protestant students take religious instruction. The state of Berlin is looking to remedy this situation by creating a value instruction course to replace for those who do not take religious instruction. This has created a new controversy in the ongoing conflict in Berlin schools. Some religious individuals feel this is an inappropriate equivalence between religion and values, while other individuals feel that it can’t help but do some good, at least as far as tolerance goes. Another suggestion is to have everybody attend various religious instructions including both their own and others. {(continued in German)} Ein Moslem, der in die f_nfte Klasse geht, hat frei oder Hohlstunde, w_hrend seine katholischen und protestantischen Klassenkameraden den Religionsuntericht besuchen. Von Franziska Kleiner Sollen Sch_ler in einen Werte- oder Religionsunterricht gehen? Der Streit entz_ndete sich an der Berliner Schulpolitik . Die Auseinandersetzung in der Hauptstadt hatte sich zugespitzt, nachdem auf dem SPD-Landesparteitag mehrheitlich beschlossen wurde, in Berlin einen f_r alle Sch_ler verbindlichen Werteunterricht einzuf_hren. Religon sollte dagegen Wahlfach sein, das nach dem regul_ren Unterricht abzuhalten sei. Auf Landesebene hat die baden-w_rttembergische Kultusministerin Dr. Annette Schavan (CDU) eine eindeutige Meinung. Sie lehnt die Gleichstellung von Religionsunterricht und Ethikunterricht ab: Der konfessionsgebundene Religionsunterricht habe einen Verfassungsrang, der nicht mit einem allgemeinen Werteunterricht gleichgesetzt werden k_nne. Im _brigen sei die Ein_bung ethischer Grundhaltungen zentrale Aufgabe der Schulen in allen F_chern. Die Schulleiter in Leonberg sind in der Diskussion unterschiedlicher Meinung. Reiner Diebold etwa, Rektor der Grund- und Hauptschule in H_fingen bef_rwortet den Werteunterricht f_r die Hauptsch_ler, wenn sie Klasse f_nf bis sieben besuchen. Bislang, so berichtet er, ist der Ethikunterricht f_r all jene, die nicht den Religionsunterricht besuchen, erst ab Klasse acht verbindlich. In den ersten drei Jahren in der Hauptschule haben sie statt dessen frei – weil Religionsunterricht meist Randstunden sind – oder aber eine Hohlstunde. W_re Ethikunterricht verpflichtend auch in der Unterstufe, so k_nnte man diesen Sch_lern ein Angebot machen, sagt der Rektor einer Grund- und Hauptschule, an der der Anteil ausl_ndischer Sch_ler hoch ist. Auch Dietrich Besch, Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums, h_lt die Wertevermittlung f_r wichtig. Nicht nur der Religionsunterricht werde gem?_ der Landesverfassung angeboten, Ethikunterricht sei verbindlich im Vollzeitbereich. Ethikunterricht in der Hauptschule nicht erst ab Klasse acht sondern fr_her anzubieten w_re sch_n, best_tigt Brigitte Spiess, Rektorin der August-L_mmle-Schule im Ramtel. Sie ist sich allerdings wohl bewusst, dass dies auch eine Kostenfage sei. In der Grundschule allerding sollte an Religionsunterricht festgehalten werden, so Diebold weiter, um den Kindern den christlich-abendl_ndischen Grundgedanken zu vermitteln. Die wichtige Vorbereitung auf Kommunion und Konfirmation nennt er dabei in diesem Zusammenhang. Religion ist mehr als Werteunterricht, formuliert es Gabriele Mader. Schlie_lich gehe es doch darum, bei den Kindern ein Urvertrauen zu schaffen. Die Schulleiterin der Sophie-Scholl-Schule berichtet, dass seit dem Schuljahr 1997/1998 jeweils in der ersten und zweiten Klasse konfessionell-kooperativer Unterricht angeboten wird. Das bedeutet: Jeweils ein Jahr unterrichtet ein evagelischer, dann ein katholischer Religionslehrer die gesamte Klasse in Religion. Dass es nur wenige Abmeldungen von diesem Unterricht gebe, wertet sei als Best_tigtung f_r diesen Modellversuch, der demn_chst zu einem regul_ren Unterrichtsfach werden soll. Es sei eine Bereicherung, wenn etwa Protestanten und Katholiken, Kinder des griechisch-orthodoxen Glaubens und Moslems gemeinsam unterrichtet werden. Auch gehe es darum, Toleranz zu lehren, so Mader. Das ist auch Hans-Peter D_ring wichtig. Der Konrektor des Albert-Schweitzer-Gymnasiums erachtet es als wichtig, dass im konfessionsgebunden Unterricht auch _ber den Tellerrand hinaus geschaut werde. Einen weiteren Aspekt f_gt Reinhold Rankl, Rektor der Ostertag-Realschule, an: “Werteunterricht ist wichtig und ist auch im Religionsunterricht sehr gut untergebracht”. Er nennt als Beispiel die zehn Gebote. Weitere Werte und Normen etwa, werden tagt_glich im Unterricht gelehrt.

A French Leader Tackles Religion; Book Probes Islam And Assimilation

By Jamey Keaten, Associated Press PARIS In a new book seen as a prelude to a presidential bid, France’s finance minister is taking up the thorny question of how to reach out to an increasingly assertive Muslim minority and integrate it into a largely secular society. Nicolas Sarkozy argues his countrymen need to worry less about religious symbols and more about the help Muslims need to build a moderate religious structure grounded in French traditions. He says that will help stem extremism’s inroads into a community whose members often feel ignored and discriminated against. In “The Republic, Religions and Hope,” being published today, Sarkozy displays a thoughtful side that political observers said is part of a strategy to add gravitas to his reputation as a can-do man of action.